Die 3 Fragezeichen

Nudeln mit Tomatensoße nachts um 3 Uhr, ich finde es gibt nichts Besseres! Immer wenn Kim und ich betrunken nach Hause kommen, setzen wir erst einmal einen Topf Nudelwasser auf. Die Soße wird nachts besonders kreativ. Da kommt einfach alles rein, was gerade so rumsteht. Heute sind das Frühlingszwiebeln, Schinken und eine Mango, obendrauf die obligatorische halbe Flasche Ketchup. Ich mache mich gerade an die Frühlingszwiebeln, als ich ein merkwürdiges Geräusch an unserer Wohnungstür höre. Als würde jemand davor stehen uns lauschen. Mir läuft es eiskalt den Rücken runter. Kim ist da tapferer, sie schleicht behutsam aus der Küche. Ich gehe auf Zehenspitzen hinter her. Vorsichtshalber nehme ich aber das große Messer mit, sicher ist sicher. Blitzschnell reist Kim die Tür auf, ich erstarre vor Schreck. Keiner da. Nur ein weißer Umschlag rutscht über den Boden direkt vor Kims Füße: „Eine Einladung zur Einzugsfeier von unserem neuen Nachbarn?“ Verwundert schauen wir uns an. Seit über zwei Wochen ist der neue Mieter schon in der Wohnung neben uns und wir haben ihn nicht einmal zu Gesicht bekommen. „Vielleicht ist doch ein nachtaktiver Vampir in die Dunkelkammer da drüben gezogen“, witzelt Kim. Ich hingegen verbinde mit der 3 Uhr Stunde tatsächlich dämonische Kräfte – Hollywood sei Dank. Wirklich, in jedem Film kommt das Böse gegen 3 Uhr nachts.

Ein smartes Genie

Zum Glück weiß meine bezaubernde Mittbewohnerin, wie sie mich schnell wieder auf andere Gedanken bringen kann. Während Nudeln und Soße in Ruhe vor sich hin köcheln, fordert mich Kim zu einem geistigen Duell auf ihrem neuen Tablet-PC heraus. Ich liebe Gehirnjogging-Apps. Das bringt Spaß und die grauen Zellen fit. Aktuell üben wir uns auf www.smartgenius.de. Auf dieser Seite gibt es nicht nur tolle Aufgaben für Reaktionsvermögen und Gedächtnis, sondern auch eine ausführliche Erklärung welche Fähigkeiten sich dadurch verbessern. Da ich besonders mit meiner Terminplanung irgendwie auf Kriegsfuß stehe, spielt Kim gegen mich immer „Formvollendet“. Dabei muss ich mir eine von drei Formen merken und gleichzeitig entscheiden, ob die zuvor eingeprägte Form unter den nächsten Dreien steckt. Alles natürlich unter Zeitdruck. Ich hab Kim noch nicht einmal darin schlagen können. Wie macht sie das nur ??

Grübelmodus

Endlich sind die Nudeln fertig. Genüsslich schlemmen wir unser 5-Sterne-Antikater-Menü und meine grauen Zellen arbeiten weiter auf Hochtouren. Denn wir haben immer noch nicht herausgefunden, wer der merkwürdige Typ auf dem Foto bei Anna war. Er scheint zumindest nicht zu studieren. Außerdem hat ihn niemand sonst auf der Party bemerkt, geschweige denn wieder erkannt. Was ist, wenn das vielleicht unser neuer Nachbar ist ???

Kim Karamell hat ihren Status aktualisiert: Neuer Rekord: 1105 Punkte formvollendet – vor 23 Minuten

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Ein NEUER – altbewährter Blickwinkel

Ein Jahr, vielleicht sogar anderthalb oder zwei Jahre – Es ist so unglaublich lange her, dass ich Fotos entwickeln lassen habe. Damit meine ich nicht die Sofort-Drucker in der Drogerie.
Kim und ich hatten für die Abschiedsparty von Anna unsere „alte“ Kamera ausgegraben. Eine Fotokamera, die noch eine richtige Filmrolle nutzt und kein farbiges Display mit Bildvorschau besitzt. Dafür gab´s einen verzerrten Blick durch einen winzigen optischen Sucher und eine famose Speicherkapazität von 24 Bildern. Das ist heute sehr wenig. Vor nicht mal 10 Jahren war das aber völlig ausreichend für eine Woche Urlaub. Zudem blieb es sehr lange spannend, ob die Fotos überhaupt geworden sind. Auch wir mussten 3 Tage warten bis unsere Bilder entwickelt waren. Jetzt ist es aber endlich soweit. Kim und ich platzen schon fast vor Neugier. Aber die Überraschung wird in unserem Lieblings-Café zusammen mit Benni gelüftet.

Ein Phantom vor der Linse

„ Na habt ihr schon gelinst?“ – Benni hat einfach kein Vertrauen zu uns. Kim holt den Umschlag hervor, öffnet ihn und bricht in Lachen aus. Auf unserem ersten Foto ist ein fetter Daumen. Nicht etwa klein in der Ecke. Nein, das ganze Foto besteht praktisch aus den Riefen eines Fingerabdrucks. Nach diesem Klassiker können wir uns aber über ein Foto nach dem anderen freuen. Es sind eingefangene Momentaufnahmen von Freunden, die eine wilde – sehr blaue – Party feiern. Ein Foto fällt jedoch aus der Reihe. Es zeigt einen jungen Mann, der verwirrt in die Kamera schaut. Keiner von uns Dreien scheint diesen Mann zu kennen. Selbst Kim, die sich um die Einladungen gekümmert hatte, erinnert sich nicht: „Komisch. Und er ist nur auf diesem Bild zu finden?“ Während ich verwirrt nicke, sprühen in Bennis Augen die Funken: „Nein. Hier. Hier auf dem Foto von mir und Kim. Da im Hintergrund ist dieser Typ mit Anna zusammen.“ Tatsächlich stehen sich die beiden gegenüber. Ich meine sogar zu erkennen, dass die beiden gerade streiten. „Wir müssen Anna unbedingt fragen wer das ist, wenn wir ihr die Bilder schicken! Apropos, hat sie dir schon ihre neue Adresse geschickt?“, fragt mich Kim. Doch ich muss verneinen. Ich hatte jetzt seit einer Woche nichts mehr von Anna gehört.

Zeit für Sorgen (?)

Anna war am Morgen nach der Party losgezogen, wie wir sie kennen gelernt hatten. Mit vollgepacktem Survival-Rucksack auf den Schultern, in ihren kaputten grauen Chucks und ohne Plan wohin es gehen wird. Sobald sie wieder einen festen Wohnort für ein paar Tage hat, wollte sie uns ihre Adresse simsen. Ich glaube fest daran, dass es ihr gut geht. Anna kann überall auf der Welt überleben, sie beherrscht die 3 K´s: Kokeln, Kochen und Karate. Außerdem hatte Anna mir mal ihre „AroundMe“-App gezeigt. Die App findet unter anderem jedes Restaurant, jede Tankstelle oder Bank in direkter Nähe. Trotzdem hoffe ich, sie meldet sich bald.

Kim Karamell hat ihren Status aktualisiert: Anna, wo bist du? – vor 6 Minuten

Blau blau blau blüht ein Geheimnis auf

„Achtung! Weg da!“, brüllt mir eine raue Stimme entgegen als ich unser Treppenhaus hinunter sause. Ein riesiges Paket wird gerade nach oben getragen, ich zwänge mich gerade noch in einen Wohnungseingang. „Vorsicht!“, brüllt der nächste grobe Typ, der große Pappkartons schleppt. Kariertes Hemd und Blaumann – wenn Bob der Baumeister je große Brüder hatte, dann sind es diese Beiden – ganz sicher!

25 Quadratmeter Dunkelkammer

„Bekommen wir neue Nachbarn?“ Endlich eine bekannte sanfte Stimme. Kim kommt gerade vom Bäcker zurück. Tatsächlich sieht es nach einem Einzug aus. Die einzige freie Wohnung liegt im obersten Stockwerk direkt neben unserer. Wir nannten sie bisher liebevoll „Dunkelkammer“ – 25 Quadratmeter 1-Raum mit genau einem kleinen Fenster dazu Küche und Bad – fensterlos. Für Vampire also praktisch eine Gruft mit Ausblick.

Into the blue

Vielleicht sollte ich Knoblauch mitbringen. Ich wollte eh gerade einkaufen gehen. Denn heute Abend schmeißen wir eine blaue Überraschungs-Abschieds-Party für die weltbeste Sofa-Besetzerin aller Zeiten. Anna hat tatsächlich bisher noch nichts von unserer Planung mitbekommen. Heute Morgen war sie auch schon ganz früh weg, also freie Bahn für unsere Vorbereitungen. Bei mir ist es allerdings schon wieder höchste Eisenbahn, denn Benni erwartet mich schon ungeduldig vorm Supermarkt: „Typisch, immer 10 Minuten zu spät!“ Mein kleines Laster – die Zeit. Aber diesmal kann ich es ehrlich auf den treppenverstopfenden Umzug schieben, der bei uns gerade im Gange ist. „Irgendwas ist doch immer“, murmelt mir Benni entgegen und erkundigt sich nach unserem Motto. „Blau – Das Motto ist blau!“, verkünde ich voller Inbrunst. Während meine Mundwinkel weit nach oben gehen, sehe ich bei meinem besten Kumpel nur Fragezeichen aufblinken: „Blau? Also schnell viel Alkohol?“ Ich kann mir ein Schmunzeln nicht verkneifen. Da ist einer der Gründe, warum ich Benni so gern hab. Er denkt immer zuerst an das Schlimmste, dabei hält er selbst nichts vom Koma- oder Flatrate-Saufen. Ich kann ihn beruhigen. Ultramarinblau ist Annas Lieblingsfarbe. Also gibt´s enzianblaue Girlanden, babyblaues Geschirr mit weißen Punkten, königsblaue Servietten, Blaubeeren, glitzerblaue Luftschlangen, einen schlumpfblauen Kuchen,  und mein absolutes Highlight – eine Bowle so blau wie die Südsee.

Südsee-Bowle

Wir brauchen: 5 Dosen Litschis, 5 Dosen Grapefruits, 2 Flaschen Blue Curaçao, 2 Flaschen Sekt und 1 Liter Orangensaft. Zum Glück hat Kim gestern schon die Früchte halbiert und im Blue Curaçao eingelegt. Heute kommen noch der Orangensaft und ein Teil des Dosensaftes dazu und kurz vor der Party schließlich noch die Prickelbrause.

Kim Karamell hat ihren Status aktualisiert: Für unseren Sonnenschein gibt´s heute Südsee im Glas! – vor 12 Minuten

Home – SWEET HOME !

Hallo mein geliebtes Bett. Hallo meine geliebte Dusche. Hallo meine geliebte Kaffeepadmaschine. Ich gebe zu, ich höre mich an wie ein Baustein-treues Legomännchen. Aber sieben Tage in der Wildnis zeigen mir eindeutig: Ich bin ohne unseren technischen Wohlstand nicht überlebensfähig!

Zumindest nicht ohne meine Freunde! Ohne Benni hätten wir sicher nie ein Lagerfeuer entfacht. Geschweige denn, dass wir auf die Idee gekommen wären mit unseren Fahrrädern unsere Handys aufzuladen. Aber auch Kim hat sich tapfer dem nächtlichen Kampf gegen Mücken, Spinnen und überhaupt allem, was da draußen kreucht und fleucht, gestellt. Seither ist sie meine persönliche „Kim Wild(e)“.

Maroni mit Honig

Für meine zwei Survival-Experten würde ich auch jederzeit wieder Kastanien aus dem Feuer holen. Das ich sowas überhaupt mal mache, habe ich zwei Finnen zu verdanken – Mika und Leevi. Die beiden Brüder kamen einen Tag nach uns am See an und bauten ihr Zelt direkt neben unseren auf. Die Verständigung lief eher holprig. Daher stand ich auch vollkommen unter Schock, als sich Mika am Lagerfeuer meine Hand schnappte und sie in die glühenden Kohlen hielt. Nur waren da am Rand gar keine heißen Kohlen, sondern warme Maroni. Das sind – wie ich jetzt auch endlich weiß – essbare Kastanien, die mit einem kleinen Klecks Honig verdammt lecker schmecken!

cabinporn.com

Am Freitag haben wir unseren idyllischen Platz am See verlassen und sind zu einer kleinen Waldhütte aufgebrochen. Unterwegs haben wir Anna kennen gelernt. Sie reist gerade quer durch Deutschland um einen alten Freund wieder zu finden. Da in der alten Jagdhütte von Benni´s Opa viel Platz ist und Anna gerade dringend eine Unterkunft suchte, haben wir sie direkt eingeladen uns zu begleiten. Das kleine Häuschen stand einsam und verlassen mitten im tiefen Wald. Ich befürchtete erst Anna denkt, wir wollen sie verschleppen oder schlimmeres. Ich malte mir bei dem Anblick ehrlich gesagt selbst die Neuauflage von „Blair Witch Project“ aus. Doch unsere neue Begleiterin war begeistert von der Hütte. Anna erkannte die romantische Kulisse für ungestörte Stunden zu zweit vorm Kamin. Auch Kim musste das erkannt haben, sie sendete sofort ein Foto an www.cabinporn.com.

Wer ist Anna?

Die Nacht in der Jagdhütte verbrachten wir mit einer Runde UNO und zwei Flaschen Rum. Benni war Anna gegenüber besonders neugierig. Die 1,62 Meter kleine Frau mit den gelockten aschblonden Haaren und dem auffälligen Federschmuck schien ihn zu faszinieren. Anna erzählte davon, wie sie im Kindesalter ihren Seelenverwandten gefunden hatte. Vom einstigen Sandkastenfreund zur ersten großen Liebe – der Mann mit dem klangvollen Spitznamen Kritzel, war immer an ihrer Seite. Bis er dann vor 2 Jahren mit seiner Familie weg zog und sich nicht mehr bei ihr meldete. Anna machte ihr Abitur, begann ein Medizinstudium und sparte nebenbei Geld um sich auf die Suche nach Kritzel zu machen. Bei dieser hollywoodreifen Love-Story hatte unser Benni keine Chance.

Jetzt steht Anna übrigens gerade in unserer WG-Küche und backt Bananenbrot für Kim und mich. An dem Abend in der Jagdhütte hatten wir nämlich einen Deal ausgehandelt. Anna kocht für uns und dafür darf sie vierzehn Tage lang auf der WG-Coach übernachten. Ob der Aufwand dem alten Klappsofa gegenüber fair ist, wage ich noch zu bezweifeln. Aber Anna selbst hatte den Deal schließlich vorgeschlagen. Und mit ihrem ultramarinblauen Kochbuch ist sie eine echte Kuriosität in unserer Küche!

Kim Karamell hat ihren Status aktualisiert: Eine Woche nicht zu Haus und schon finde ich mein königsblaues Tagebuch nicht mehr. Alzheimer lässt grüßen! – vor 27 Minuten

 

Eiskaltes Erwachen

Sonntagmorgen 8:30 Uhr, kühle 9 Grad, der Himmel voller Wolken – Jede Zelle meines Körpers schreit: BETT! Kim schreit: AUFSTEHEN! Ich will nicht! Ich bin Langschläfer aus Leidenschaft! Es lockt mich auch nicht gerade aus meiner wohlig warmen Federdecke hervor, wenn ich daran denke, dass wir eine 76 Kilometer lange Fahrradtour vor uns haben. Ich war noch nie besonders sportlich. Meine wöchentlichen 2 Stunden Sport habe ich Kim zu verdanken.

Auf den ersten Blick

An meinem ersten Tag an der Uni war ich hoffnungslos verloren. Doch gerade als ich zum fünfzigsten Mal auf dem Campusplan meinen Standort suchte, blickten mich zwei ebenso verzweifelte blaue Augen an. Kim hatte noch nicht einmal einen Campusplan, aber das gleiche Ziel und ein offenherziges Lächeln. Überhaupt war sie mir mit ihren gelben Chucks, ihren engen dunkelblauen Röhrenjeans und der roten College-Jacke direkt sehr sympathisch. Zusammen haben wir es sogar noch rechtzeitig zur Einführungsstunde geschafft. Als Belohnung für unseren ersten kleinen Erfolg, wollten wir direkt danach einen Latte Macchiato trinken gehen.

Dich kann ich gut riechen

In einer fremden Stadt ein Café zu finden, war noch recht einfach. Die Sporthalle der Hochschule hingegen erschloss sich uns wie das Bermudadreieck. Kim und ich hatten bei Kaffee und Vanille-Eis beschlossen, dass Sport uns sicher gut tun würde – Wie ich dem zustimmen konnte, ist mir heute noch ein Rätsel! – Mit unserem Orientierungssinn und einem tausendfach gefalteten Campusplan, dauerte die Suche nach der Sporthalle gut eine Stunde. Den Weg vom Café aus schaffen eingefleischte Studenten übrigens in zehn Minuten. Manchmal ist eben der Weg das Ziel und so ein Kilometermarsch geht ja wohl als Ausdauerübung durch!

Der Leiter des Hochschulsports hat das allerdings anders gesehen und uns gleich zwei Kurse aufgeschwatzt. Seither sind wir im Volleyball-Team und in der Fitness-Gruppe. Und seither kennen wir auch Benni. Naja zumindest haben wir ihn dort das erste Mal gesehen. Er hatte gerade eine Stunde Karate hinter sich und kam mit 2 anderen Jungs aus dem Umkleideraum. Benni sah aus wie der typische Student. Ein lachser Typ in moosgrüner Stoffhose und Comic-Shirt mit Nerdbrille und einer noch leicht nassen Scheitelfrisur mit zurückfrisierten Seitenpartien. Doch als er mit einem Lächeln an uns vorbei ging, atmete ich den Geruch eines impulsiven Mannes ein. Auch Kim war von dem energetischen Duft betört.

Noch 5 Minuten

Mein Lieblingssender ist auf meiner Seite. Zumindest ertönen gerade die sanften Klänge von Bedouin Soundclash mit „12:59 Lullaby“ aus meinem Radiowecker. Ein Lied, das wie gemacht ist um liegen zu bleiben… wenigstens noch 5 Minuten – AHHHHHHHHHH !

Kim Karamell hat ihren Status aktualisiert: Abtauen kann jeder. Ich mache aus dem Eis im Gefrierfach Schneebälle. Und damit erwecke ich jetzt mein Schneewittchen aus dem Tiefschlaf 🙂 – vor 1 Sekunde

Minz-Gründonnerstag

Minzgrünes 5-lagiges Toilettenpapier, Aspirin, Mini-Zahncreme mit Pfefferminzgeschmack – Ja jetzt müsste ich alles zusammen haben. Ich habe diesmal extra eine Einkaufsliste gemacht. Normaler Weise gehe ich immer sehr spontan in den Supermarkt und schnappe mir, worauf ich gerade Lust habe. Das führt sehr häufig dazu, dass es in unserer WG-Küche häufiger am Nötigsten mangelt – wie zum Beispiel Salz. Dafür haben wir von allem Anderen immer zu viel da. Was uns kürzlich auch dazu verführt hat, das Nudelwasser mit Salzstangen zu würzen. Funktioniert übrigens tadellos!

Doch in drei Tagen starten meine Mitbewohnerin Kim und ich zusammen mit unserem besten Kumpel Benni in einen Osterausflug. Wir wollen mit dem Fahrrad an den See fahren und dort campen. Da ich aber nicht mit einem 50 Kilo-Rucksack durch die Welt strampeln will, habe ich mir diesmal einen Plan gemacht. Nein, stimmt nicht. Kim hat diesen Plan gemacht und Benni hat ihn sogar abgesegnet. Besser so. Würde ich diesen Trip planen, würden wir wohl quer Feld ein fahren und dann ausgehungert bei Burger King landen.

Am Oster-Sonntag geht es endlich los! Ich freue mich schon riesig auf das Abenteuer!

Kim Karamell hat ihren Status aktualisiert: Vermisst: Meine Mitbewohnerin. Zuletzt gesehen mit Einkaufsliste vor ALDI – vor 2 Stunden